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Trauma - Behandlung

Wenn eine Operation erforderlich ist, besteht das hauptsächliche Ziel darin, eine Ausweitung der Fraktur, die zu weiteren Schäden am Rückenmark führen oder die normale Position der Wirbelsäule beeinträchtigen kann, zu verhindern. Wirbelsäulenfrakturen können zu einer vermehrten Rundung der Wirbelsäule (Kyphose) und – bedingt durch die veränderte Haltung – zu Schmerzen und Funktionsstörungen führen. Die operative Behandlung besteht daher zumeist in einer Fixierung mit Schrauben und Stäben, die ober- und unterhalb der betroffenen Wirbelkörper angebracht werden, wodurch weitere Deformationen und Haltungsveränderungen verhindert werden. Wenn eine operative Behandlung nicht indiziert ist, wird für gewöhnlich ein Korsett oder eine Orthese angelegt. Das Korsett wirkt teilweise schmerzlindernd und kann das Ausmaß der Haltungsveränderung vermindern, während die Fraktur abheilt.

Eine Wirbelsäulenfraktur ist zunächst mit starken Schmerzen verbunden. Dieser Akutschmerz klingt jedoch in der Regel innerhalb von 4-8 Wochen ab. Trotz operativer Behandlung oder Tragen eines Korsetts können einige Patienten nach einer Wirbelsäulenfraktur anhaltende Schmerzen verspüren und ihre Haltung kann dauerhaft verändert sein (vermehrte Kyphose). Ihnen wird empfohlen, dies mit ihrem Arzt und ihrem Physiotherapeuten zu besprechen.
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