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Spinalkanalstenose - Einführung

Worum handelt es sich?

Eine Spinalkanalstenose ist eine Verengung des Kanalbereichs, durch den das Rückenmark verläuft bzw. die vom Kopf kommenden Nerven zum unteren Rücken ziehen. Diese Verengung übt Druck auf den Inhalt des Wirbelkanals aus. Eine lumbale Spinalkanalstenose betrifft die letzten 5 Wirbel des unteren Rückens.

Wodurch wird eine lumbale Spinalkanalstenose verursacht?

Einige Patienten werden mit dieser Verengung geboren, aber meistens wird sie bei Patienten im Alter von über 50 Jahren beobachtet. Bei diesen Patienten tritt die Stenose als allmähliche Folge des Alterns und der „Abnutzung“ der Wirbelsäule bei alltäglichen Aktivitäten auf.

Mit zunehmendem Alter können die Bänder der Wirbelsäule verdicken und verhärten. Dies wird als Kalzifizierung bezeichnet. Knochen und Gelenke können sich vergrößern und Knochensporne (Osteophyten genannt) bilden.

Häufig kommt es auch zu sich vorwölbenden oder vorfallenden Bandscheiben. Auch eine Spondylolisthesis (Abgleiten eines Wirbels gegenüber einem anderen) kann sich entwickeln.

Wenn diese Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule auftreten, kann sich der Wirbelkanal verengen, wodurch Druck auf den Nervstrukturen entsteht.
EUROSPINE als Gesellschaft von Wirbelsäulenspezialisten verschiedener Disziplinen verfügt über ein einzigartiges Know-how über Wirbelsäule Pathologien. Daher sind alle gut bekannten und akzeptierten Behandlungsmethoden von Wirbelsäulenerkrankungen durch die Mitglieder der Gesellschaft vertreten. Allerdings kann die Gesellschaft keine Verantwortung für die Verwendung der zur Verfügung gestellten Informationen geben. Die Benutzer und ihre Fachkräfte des Gesundheitswesens müssen die Verantwortung für ihr Gesundheitsmanagement behalten.
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