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Infektion der Wirbelsäule – Behandlung

Die Behandlung der Erkrankung hängt von ihrer Schwere ab und davon, welchen Verlauf eine eventuelle Schädigung von Nervenstrukturen nimmt. Im frühen Stadium mit leichtgradigen und erträglichen Beschwerden kann der Arzt zunächst eine mehrwöchige Schmerztherapie, Antibiotika und vorübergehende externe Unterstützung, manchmal auch Bettruhe, verordnen. Sollte diese Behandlung fehlschlagen, kann ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein.

Die Operation erfolgt entweder von vorne oder hinten oder beiden Richtungen. Die Entscheidung über das Vorgehen hängt davon ab, wie viele Wirbel betroffen sind und wo sich die Verengung hauptsächlich befindet. Auch die Stabilität des Segments spielt eine Rolle. Das Hauptziel der Operation ist, die Infektion zu beseitigen, mehr Raum für das Rückenmark zu schaffen und die Wirbelsäule mithilfe von Schrauben und Metallstäben zu stabilisieren. Nach der Operation kann die Einnahme von Antibiotika über bis zu 6 Monate erforderlich sein.
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