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Bandscheibenvorfall – Behandlung

Nicht-operativ

1. Die primäre Behandlung besteht in einer guten Schmerzkontrolle und dem Einsatz von entzündungshemmenden Medikamenten, der Versicherung, dass die Erkrankung wahrscheinlich von selbst zurückgeht, und der Ermutigung, die üblichen Aktivitäten so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Einige Ärzte empfehlen Physiotherapie bzw. Manipulationstherapie, der Nutzen dieser Behandlungen ist jedoch nicht erwiesen.

2. Eine sogenannte Radiofrequenzdenervierung kann empfohlen werden, um den vom Bandscheibenvorfall betroffenen Nerv zu behandeln.

Operation

Bei anhaltenden und für den Patienten unzumutbaren Beschwerden und in einigen seltenen Fällen, in denen der Bandscheibenvorfall eine Kompression und Reizung der Nervenwurzeln mit daraus resultierenden starken Schmerzen und Beschwerden hervorrufen kann, ist eine Operation erforderlich.

Die Operation beinhaltet in der Regel einen Einschnitt an der Vorderseite des Halses (bei einem zervikalen Bandscheibenvorfall) oder am Rücken (bei einem lumbalen Bandscheibenvorfall) mit nachfolgender Entfernung der vorgefallenen Bandscheibe, um die Kompression des Nervs zu beseitigen.

Patienten werden ermutigt, nach der Operation so schnell wie möglich aufzustehen und sich zu bewegen. Die Dauer des Krankenhausaufenthalts hängt von der Klinik und dem Land ab, in dem die Behandlung durchgeführt wird. Darüber hinaus wird empfohlen, dass die Patienten dem Rat ihrer Ärzte entsprechend ihre üblichen täglichen Aktivitäten wieder aufnehmen.
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